Internet of Things

Hinter dem Begriff Internet of Things verbirgt sich Kommunikation in vielen verschiedenen Facetten: aus dem Fahrzeug heraus, in das Fahrzeug hinein, zwischen Fahrzeugkomponenten, aber auch zwischen Fahrzeugkomponenten und dem Internet. Zum Beispiel kommuniziert das Fahrzeug mit dynamischen Fahrgast-Informationssystemen an Haltestellen, Komponenten melden notwendige Wartungen an die Werkstatt oder die Leistung der einzelnen Systeme im Bus wird optimal aufeinander abgestimmt.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des E-Bus-Clusters ist der Austausch von Informationen und Services der Systeme untereinander. Diese Interoperability, bei der die Systeme im Idealfall nahtlos und effektiv zusammenarbeiten, ermöglicht die Kompetenz und die Systeme des Fraunhofer IVI.

Die vom Fraunhofer IVI bereitgestellte IoT-Gesamtlösung ermöglicht es allen Fahrzeug-Komponenten über eine einheitliche Schnittstelle, umfangreiche Informationen in die Cloud zu senden. Fahrzeugseitig ist hierzu eine mit einer SIM-Karte ausgestattete Telemetrieeinheit verbaut, die Informationen aus dem Bordkommunikationsnetz entnimmt, filtert und in komprimierter und datensicherer Form versendet.

Cloudseitig können eine Vielzahl von Auswertungs- und Darstellungsformen implementiert und ausgewählt werden. Nicht nur können unter Einbezug der Komponentenhersteller durch entsprechende Aufarbeitung der Systemdaten Frühausfälle, nicht-optimale Betriebseinstellungen oder Fehlfunktionen kostensparend erkannt und so reagiert werden. Auch kann das das System durch die Vereinigung von Informationen der unterschiedlichen Komponeten deren Zusammenspiel auswerten und so ohne mühsame Fehlersuche effizienzsteigernde Maßnahmen untersuchen, simulieren und zurückspielen.

Insbesondere können so Stillstandszeiten, Wartungsintervalle und Service-Einsätze vermieden werden, und den Systembetreibern stehen stets aktuelle Informationen zum Fahrzeug, Energieverbräuchen und Service-Einsätzen zur Verfügung.